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Wir begeben uns zurück in die späten 1920er Jahre, als die Serie A gegründet wurde. Im Jahr 1929 wurde die Liga ins Leben gerufen; dies war die erste Liga, an der Vereine aus dem ganzen Land teilnahmen. Nur in den Spielzeiten 1943/44 und 1944/45 wurde die Liga aufgrund des Zweiten Weltkriegs nicht ausgetragen. Zu dieser Zeit fanden nur Spiele auf regionaler Ebene statt.
Tragischer Unfall
Die Saison 1948/1949 verlief etwas anders als die Jahre zuvor. Torino führte die Liga an und steuerte auf den Titel zu. Kurz vor Ende der Saison ereignete sich etwas Tragisches. Die Mannschaft des AC Torino war auf dem Rückweg von einem Freundschaftsspiel gegen SL Benfica in Lissabon, als ihr Flugzeug auf dem Berg Superga in der Nähe von Turin abstürzte. Alle Spieler kamen bei dem Unglück ums Leben. Die Saison wurde mit einer Jugendmannschaft zu Ende gespielt. Aus Respekt traten auch die Gegner von Turin mit einer reinen Jugendmannschaft an. So sicherte sich die Mannschaft aus Turin dennoch den Scudetto.
Calciopoli-Skandal
Im Jahr 2006 erlebte die italienische Liga das dunkelste Kapitel ihrer langen Geschichte: den Bestechungsskandal, bei dem Schiedsrichter von den Präsidenten verschiedener Vereine manipuliert und erpresst wurden. Juventus verlor durch diesen Skandal seine Meistertitel von 2005 und 2006. Diese Meisterschaften wurden daraufhin dem Zweitplatzierten, Internazionale, zugesprochen. In den Calciopoli, wie der Skandal genannt wird, waren neben Juventus auch der AC Milan, Fiorentina, Lazio, Reggina Calcio und der AC Arezzo verwickelt.
Infolge dieses Skandals wurden gegen vier Vereine Strafen verhängt. Lazio Rom und der AC Fiorentina stiegen in die Serie B ab, gegen Juventus wurde der Abstieg in die Serie C gefordert und der AC Milan erhielt Punktabzüge in der Serie A. Das Urteil vom 14. Juli 2006 fiel milder aus als gefordert: Lazio Roma stieg mit sieben Punktabzug in die Serie B ab, Fiorentina stieg in die Serie B ab und musste mit zwölf Punkten Rückstand starten, Juventus stieg in die Serie B ab und startete mit dreißig Punkten Rückstand. Der AC Milan durfte in der höchsten Spielklasse bleiben, wenn auch mit einem Punktabzug von fünfzehn Punkten. Zudem wurde jede Mannschaft für die folgende Saison vom europäischen Fußball ausgeschlossen. Nach der erfolgreichen Berufung gegen die Urteile des italienischen Verbandes wurde beschlossen, den AC Milan doch am europäischen Fußball teilnehmen zu lassen. Dadurch durften sie in der Vorrunde der Champions League antreten und starteten mit einem Rückstand von acht Punkten. Durch diese Berufung durften Lazio und der AC Fiorentina mit elf bzw. neunzehn Strafpunkten in der Serie A bleiben. Juventus musste hingegen in die Serie B absteigen und durfte mit „nur“ siebzehn Strafpunkten in die Saison starten.
Aktuelle Serie A
Derzeit spielen zwanzig Mannschaften in der Serie A. Jede Saison steigen die drei letzten Mannschaften ab, die dann durch die Plätze eins und zwei der Serie B ersetzt werden. Der Sieger der Play-offs darf die Lücke zwischen dem dritten und vierten Platz der Serie B nicht größer als fünfzehn Punkte sein. Wenn der Dritte der zweiten italienischen Liga mehr als fünfzehn Punkte Vorsprung auf den Vierten hat, steigt er direkt auf.
Die Serie A besteht in der Saison 2025/2026 aus den folgenden zwanzig Teams:
AC Milan, ACF Fiorentina, AS Roma, Atalanta BC, Bologna FC, Juventus, Inter Milan, SSC Napoli, SS Lazio, Torino FC, US Sassuolo, Udinese, Hellas Verona, Lecce, Pisa, US Cremonese, Genoa CFC, Como 1907, Cagliari, Parma
Foto: Fabrizio Andrea Bertani / Shutterstock.com

Juventus ist historisch gesehen der erfolgreichste Verein Italiens, doch die Vorherrschaft der „Alten Dame“ gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Obwohl der Turiner Verein nach wie vor die meisten Meistertitel vorweisen kann (36 offiziell anerkannte Titel), ist die Dominanz, die wir zwischen 2012 und 2020 erlebt haben, vollständig verblasst.
Mittlerweile hat sich Inter Milan fest als neue Großmacht etabliert. Mit ihrem 20. Scudetto im Jahr 2024 verdienten sie sich den begehrten zweiten Stern auf ihrem Trikot und überholten damit ihren Erzrivalen AC Milan (19 Titel) endgültig in der Rangliste der Meisterschaften.
In dieser Saison ist die Serie A spannender denn je. Der Abstand zwischen Juventus und dem Rest ist nicht nur kleiner geworden; an der Tabellenspitze hat sich ein regelrechter „Stühlerücken“ zwischen den traditionellen Spitzenklubs und aufstrebenden Kräften entwickelt. Neben Inter Milan kämpfen auch Napoli (Meister von 2023), der AC Milan, Atalanta und die Vereine aus Rom (Lazio und AS Roma) jede Woche um die Spitzenplätze.

Cesc Fàbregas hat bei Como 1907 eine beeindruckende Wandlung vom Starspieler zu einem modernen, taktisch versierten Trainer vollzogen. Seit seiner Ernennung hat er den norditalienischen Verein in ein ambitioniertes Projekt verwandelt, wobei er an einem offensiven und dominanten Spielstil festhält, der an die Philosophien seiner Mentoren Guardiola und Wenger erinnert. Unter seiner Führung kehrte der Verein nach 21 Jahren Abwesenheit in die Serie A zurück, nicht zuletzt dank seiner Fähigkeit, sowohl junge Talente als auch erfahrene Spieler vom „Como-Projekt“ zu überzeugen. Obwohl er zunächst aufgrund fehlender Qualifikationsnachweise als Assistent fungierte, ist sein Einfluss auf die Mannschaft unübersehbar: Er hat aus einem bescheidenen Verein eine mutige, international ausgerichtete Mannschaft gemacht, die sich nicht scheut, den Kampf mit der italienischen Spitze aufzunehmen.
Foto: Fabrizio Andrea Bertani / Shutterstock.com

Das Stadio Giuseppe Meazza ist nach wie vor mit Abstand das größte Stadion Italiens. Obwohl beide dort spielenden Vereine das Stadion gerne abreißen und an seiner Stelle eine neue, moderne Arena errichten würden, lehnt die Stadtverwaltung von Mailand dies vorerst ab. Sie zieht es vor, dass das San Siro, wie das Stadion im Volksmund auch genannt wird, renoviert und somit erhalten bleibt. Mit einer aktuellen Kapazität von 75.923 Plätzen ist es mit einem Vorsprung von gut 2.000 Plätzen gegenüber dem Stadio Olimpico von AS Roma und Lazio nach wie vor das größte.
Das kleinste Stadion der Serie A gehört dem Como 1907. Das Stadio Giuseppe Sinigaglia in Como bietet nur Platz für 12.039 Zuschauer. Obwohl das Stadion mit Abstand das kleinste der gesamten Serie A ist, tut dies der Schönheit der Lage des Stadio Giuseppe Sinigaglia keinen Abbruch.
Stadien in der Serie A:
75.923 – Stadio Giuseppe Meazza – Internazionale / AC Milan
70.634 – Stadio Olimpico – AS Roma / Lazio
54.726 – Stadio Diego Armando Maradona – SSC Napoli
43.147 – Stadio Artemio Franchi – Fiorentina
41.507 - Allianz Stadium -
Juventus
39.211 - Stadio Marcantonio Bentegodi -
Hellas Verona
36.462 - Stadio Renato Dall'Ara - Bologna FC 1909
34.901 - Stadio Luigi Ferraris -
Genoa CFC
31.559 – Stadio Via del Mare
– Lecce
28.177 - Stadio Olimpico Grande Torino - Torino
25.144 - Stadio Friuli - Udinese
24.950 - Gewiss Stadium - Atalanta Bergamo
22.352 - Stadio Ennio Tardini - Parma Calcio 1913
21.584 - Mapei Stadium - Città del Tricolore - US Sassuolo
16.416 - Unipol Domus - Cagliari
12.508 - Cetilar Arena - AC Pisa
12.039 - Stadio Giuseppe Sinigaglia - Como 1907

Die italienische Fußballlandschaft ist geprägt von Stadtderbys und jahrhundertealten Rivalitäten. Nachfolgend findest du eine Übersicht über die Derbys, die derzeit in der Serie A ausgetragen werden:
