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Paris Saint-Germain wurde offiziell 1970 gegründet, doch die Wurzeln des Vereins reichen bis ins Jahr 1904 zurück, als Stade Saint-Germain gegründet wurde. Nach Jahrzehnten in den Amateurligen stieg dieser Verein in die dritte Profiliga auf, woraufhin 1970 der eigentliche Durchbruch gelang. Um eine neue Großmacht in der Hauptstadt zu etablieren, fusionierte Stade Saint-Germain mit dem Projekt Paris FC: Paris Saint-Germain (PSG) war geboren.
Nach dem ersten Meistertitel 1986 und der Übernahme durch Canal+ in den 90er Jahren veränderte sich die Landschaft 2011 endgültig. Die Übernahme durch Qatar Sports Investments (QSI) mit Nasser Al-Khelaïfi als Aushängeschild hob den Verein auf ein beispielloses finanzielles Niveau. Während in der Vergangenheit mit den Transfers von Neymar (222 Millionen Euro) und Kylian Mbappé (175 Millionen Euro) Rekorde gebrochen wurden, hat der Verein inzwischen einen neuen Weg eingeschlagen. Nach dem Weggang der letzten Superstars in den Jahren 2024 und 2025 konzentriert sich PSG nun stärker auf einen kollektiv starken Kader unter der Leitung moderner Top-Trainer, wobei die Investitionen in weltweites Talent unvermindert hoch bleiben.
Die Ambitionen des PSG haben sich in den letzten fünfzehn Jahren grundlegend gewandelt. Der Verein ist mittlerweile der unangefochtene König der Ligue 1; mit den Titeln der vergangenen Spielzeiten steht der Zählerstand im Sommer 2026 bei 13 Meistertiteln, womit sie den französischen Rekord fest in der Hand haben. Seit der Übernahme im Jahr 2011 wurde der Verein fast jedes Jahr Meister.
Nachdem der Champions League endlich in der Trophäensammlung steht, haben sich die Ambitionen für die Saison 2026/2027 verschoben: PSG will nicht mehr nur diesen einen Titel, sondern strebt eine Dynastie in Europa an. Als aktueller Trendsetter des europäischen Fußballs ist der Druck nun weg, was die Pariser nur noch gefährlicher macht. Der Fokus liegt nun darauf, ihren Status als bester Verein der Welt zu verteidigen.
Paris Saint-Germain trägt seine Heimspiele im legendären Parc des Princes (Prinzenpark) aus. Das Stadion liegt im 16. Arrondissement von Paris und bietet Platz für 47.929 Zuschauer. Obwohl in den letzten Jahren aufgrund der enormen Nachfrage nach Tickets viel über einen möglichen Umzug in ein größeres Stadion (wie das Stade de France) oder den Bau einer komplett neuen Spielstätte gesprochen wurde, bleibt der Parc des Princes die spirituelle Heimat.
Neben dem Fußball ist das Stadion für seine Geschichte mit legendären Konzerten von Künstlern wie den Rolling Stones und U2 bekannt. Die Kombination aus einzigartiger Architektur und fanatischen Anhängern sorgt auch in der Saison 2026/2027 für eine der einschüchterndsten und stimmungsvollsten Atmosphären im europäischen Fußball.